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Drahtlos leben :: Pressespiegel :: cebit.writeback Nachrichten zur drahtlosen Vernetzung.Sat, 18 Mar 2006
da war doch was - ach ja, Cebit - war da was?
Fast hätte ich es dieses Jahr gar nicht bemerkt, das ultimative Spektakel genannt Cebit. Für drahtlose Informationsnomaden gab es viele neue Gadgets aber nichts wirklich Neues. Wer will, konnte begeistert sein angesichts der neuen geschrumpften Tablet-PCs, deren Name mir nicht einfallen will und deren Akkulaufzeit bei der Entwicklung gleich mitgeschrumpft wurde. Die Handys können wie zu erwarten immer mehr neben ihrer ursprünglichen Funktion, gemeint ist das Telefonieren. UMTS schafft vielleicht doch noch den Durchbruch, wenn sich dank Megapixelkameras und Mobil-TV der Bedarf an Bandbreite endlich so entwickelt, wie die Auguren schon vor Jahren für vor Jahren vorhergesagt hatten. Senioren- und Behindertengerechte Handys sucht mensch bei den meisten Anbietern weiterhin vergebens. Angesichts der demografischen Entwicklung wird hier doch hoffentlich nicht ein weiterer Trend, also Markt, verschlafen? Der Videorecorder ist tot, und sein Nachfolger DVD-Recorder gleich mit. So stellen sich das jedenfalls alle vor, die an einem netzbasierten Abruf on demand mit pay per view (alles klar?) verdienen wollen. Dazu gehoeren mindestens die Kabelnetzbetreiber, die Telekommunkationsunternehmen, die Verwertungsrechteinhaber von Spielfilmarchiven und noch einige weitere übliche Verdächtige. Jedenfalls sollen wir uns eine entsprechende Set-Top-Box auf unsere Fernseher bzw. MediaZentren stellen und nicht mehr mit komplizierten Recordern kämpfen müssen. Stattdessen haben wir immerwährenden Zugriff auf ein gigantisches kommerzielles Archiv. Mit etwas Glück ist auch noch der Zugriff auf die Fernsehsendungen der letzten Wochen möglich. Richtig schlecht finde ich das Ganze gar nicht. Wir brauchen selbst nicht mehr rechtzeitig Aufnahmen zu programmieren, Medien kaufen, Medien stapeln und durchsuchen und bei Systemwechsel umkopieren. Weniger schön finde ich die Aussicht, einen weiteren Einblick in mein Konsumverhalten freiwillig abzuliefern und dafür zu bezahlen. Mal sehen, ob sich das Konzept durchsetzt. Fußball, pardon Fernsehen, auf dem Handy und beim Autofahren kommt noch rechtzeitig zum Sommer. Schön für diejenige, die auf dem kleinen Bildschirm was erkennen kann. RFID soll sicher werden für die Verbraucher. Zumindest soll die Reichweite mithilfe von Antennen, die der Verbraucher selbst abbrechen kann, auf ein sogenanntes harmloses Minimum reduziert werden. Da diese Antennen mit Sollbruchstelle aber mehr kosten als die klassischen, ist nicht sicher, ob sich die Idee durchsetzen wird. Plasma- und sonstige Flachdisplays werden noch größer, Digitalkameras haben mehr Pixel usw. Also wie gesagt viele Neuigkeiten aber nichts wirklich Neues. Bis zum nächsten Mal. 0 Kommentare | Hier Bookmarken Kommentare... Leider keine neuen Kommentare mehr möglich wg. SpamWer dennoch mit mir zu diesem oder einem anderen Thema Kontakt aufnehmen möchte, kann sich bitte auf Ganz-Unter-Uns.de anmelden und mich dort in einen Raum einladen. (Meine Emailadresse findet sich auf der Kontaktseite von simulakron.de). | ||||